Geschichte

Nach uns zugänglichen Angaben bestand das heutige Objekt ursprünglich aus zwei miteinander verbundenen Häusern, die in mehreren Phasen erbaut und weiter ausgebaut wurden, wobei die letzte Ausbauphase die obere Etage des nördlichen Hauses mit einer Wasserzisterne war, was auch das am Kranz der Zisterne eingemeißelte Baujahr 1833 beweist.

Es ist offenkundig, dass die Häuser von den damaligen Eigentümern errichtet worden sind, weil aus der Bauart ersichtlich ist, dass es sich hier um eine für den dörflichen Bau typische Bauart mit dem Material handelt, das in der Nähe vorhanden war (Holz, Stein), das auch grob bearbeitet und danach eingebaut worden ist, worauf auch die unweit des Objektes befindliche Kalkgrube hindeutet, in der der für den Bau der Häuser notwendige Kalk gelöscht wurde. Die ehemalige Kalkgrube ist heute in ein mit einem Wasserfall versehenes kleines Becken verwandelt. In den Häusern lebten zwei Großfamilien die miteinander verwandt waren.

Die Familien betrieben Land- und Viehwirtschaft, wobei sie in der Nähe viel Land zum bewirtschaften hatten. Darauf deutet auch ein Dreschplatz hin, in dem das Korn mit Hilfe von Tieren gedroschen wurde.